Baden braucht Bewegung
Wir haben angeblich Wahlkampf – doch in Baden ist davon nichts zu spüren. Ich bin der einzige Kandidat, der gegen den amtierenden Stadtpräsidenten antritt. Aber statt einer echten Debatte erleben wir nur Schweigen, Abwiegeln und den gewohnten Klüngel. Konzepte? Fehlanzeige. Inhaltliche Auseinandersetzung? Nicht erwünscht.
Beispiele dafür gibt es genug:
- Hausverbote: orchestriert von Markus Schneider? Beweisen kann ich es nicht, aber die Umstände sprechen Bände. Meine Klage gegen das Hausverbot im Trafo wird verschleppt. Wird hier Privates und Öffentliches bewusst vermischt?
- Ausgrenzung statt Argumente: Hausverbote sind kein Instrument der Gerechtigkeit, sondern der Macht. Meine Petition dagegen interessiert offenbar niemanden.
- Erstickte Ideen: Vorschläge für mehr Gemeinschaft, wie die Cordula-Passage oder eine Nachbarschaftsbuvette, werden abgewürgt oder einfach ignoriert.
So geht keine Demokratie. Demokratie lebt von der Auseinandersetzung, vom Diskurs, vom Mut, Dinge beim Namen zu nennen. Doch Baden erlebt derzeit das Gegenteil: Schweigen, Ausgrenzen, Wegschauen.
Wir brauchen Bewegung
Die Geschichte lehrt uns: Unterdrückung und Ausgrenzung sind keine Naturgesetze. Der Bauernkrieg vor 500 Jahren war ein Aufschrei gegen Ungerechtigkeit. Heute müssen wir nicht mit Hellebarden auf die Straße ziehen – aber wir müssen unsere Stimme erheben. Für Transparenz, für ein offenes Miteinander, für eine Stadt, in der Ideen nicht erstickt, sondern gelebt werden.
Der Wahlkampf ist die Chance, diese Fragen zu stellen:
- Wie offen ist unsere Stadt wirklich?
- Wer bestimmt, was diskutiert werden darf?
- Und wie ernst ist es Baden mit Demokratie und Transparenz?
Solange diese Fragen unbeantwortet bleiben, ist das kein Wahlkampf. Das ist Stillstand.
Ich kandidiere, weil Baden Bewegung braucht. Nicht Klüngel, nicht Schweigen, sondern Mut zur Veränderung.
